50 TIPPS UND IDEEN, FÜR EIN LEICHTERES LEBEN ALS WORKING MOM – Teil01

MEHR LEICHTIGKEIT FÜR DEIN LEBEN ALS FRAU UND ALS MUTTER, DIE ES LIEBT SELBSTBESTIMMT ZU LEBEN UND FINANZIELL UNABHÄNGIG ZU SEIN.

Bei den ersten 10 Tipps und Ideen geht es erstmal nur um dich – DEIN LEBEN ALS FRAU UND WORKING MOM! 

In den weiteren Beiträgen geht es dann um DEIN BUSINESS – DEIN(E) KIND(ER) – PARTNERSCHAFT – FINANZEN.

ANBEI DIE ERSTEN 10 VON 50 TIPPS UND IDEEN FÜR DICH!

Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle.

1- GLAUBE NICHT ALLES, WAS DU DENKST!

Glaube nicht alles was du hörst über “die Dinge” und “das Leben”. Gerade als Mutter wirst du ziemlich “vollgemüllt” mit all den Dingen, die angeblich richtig oder falsch sein sollen.

Egal was andere sagen, erfahren haben oder in zig Ratgebern empfohlen wird. 

Manchmal von Personen geschrieben, die selbst noch nie ein Kind auf die Welt gebracht haben, gestillt oder sonst versorgt haben. 

Erlaube dir den Ansatz zu wählen, der zu dir passt und der dir leicht fällt.

Eine natürliche Entbindung macht dir Angst weil du mit Schmerz schlecht umgehen kannst?

Stillen ist nicht deins? 

Krabbelgruppen magst du nicht? 

Keine Lust auf eigenen Kuchen backen für den Kindergeburtstag? 

Du hast deinen Schulabschluss bereits alleine geschafft und magst ihn nicht nochmal machen, wenn deine Kinder in die Schule kommen? Gut so.

Was fällt dir dazu sonst noch ein?

 

In dem Fall mein Tipp: Steh dazu und erlaube dir nach passenden Alternativen zu suchen. Wege, die zu dir passen und dein Kind trotzdem wachsen und gedeihen kann. Es gut über die Runden kommt ohne, dass du dich dabei zu verbiegen.

Eine überforderte und gestresste Mutter, die ständig denkt nicht zu genügen weil es bei ihr nicht so klappt wie bei allen anderen (ein Irrglaube), ist ebenso “ungesund” für´s Kind und schlecht für die eigene mentale wie körperliche Gesundheit.

Bilde dir als erwachsener Mensch deine eigene Meinung und Einstellung zu den Dingen in dieser Welt und schau was zu dir passt und mit deinen Werten in Einklang ist.

 

“Überprüfe deine “inneren Antreiber” und erlaube dir das Gegenteil von dem zu sein!”

Die Anteile, die wir als Kind von unseren eigenen Eltern oder engen Bezugspersonen als sogenannte “Elterngebote” übernommen haben, machen uns oft das Leben schwer, beeinflussen unser Zeitmanagement enorm oder machen uns sogar bei starker Ausprägung krank. 

 

SEI PERFEKT!

SEI STARK!

BEEIL DICH!

STRENG DICH AN!

MACH ES ALLEN RECHT!

 

Eine “perfekte” Mutter, Tochter und gleichzeitig Partnerin zu sein ist nicht nur unmöglich sondern auch nicht erstrebenswert, auch wenn uns die Werbung oft anderes suggeriert.

Immer nur Stärke zu zeigen ist nicht nur verdammt anstrengend sondern macht dich auch unnahbar für deine Kinder und andere Menschen in deinem Umfeld. 

Zeig auch mal Schwäche. Das ist menschlich und macht dich für viele sympathisch, da nahbar.

“KOMM SCHNELL, BEEIL DICH!” Die ständige Hetze um von A nach B zu kommen, von einem Termin zum anderen, macht uns nicht nur gestresst sondern verhindert, dass wir die schönen Dinge im Leben im hier und jetzt überhaupt noch wahrnehmen.

Das was kleine Kinder noch sehr gut können, jeden Stein auf dem Weg zu begutachten, sich von nichts und niemand ablenken zu lassen weil sie so “im Tunnel” sind, das dürfen wir als Erwachsene erst wieder mit Achtsamkeitstrainings und Fokusarbeit lernen.

Mit “BEEIL DICH!” “MACH SCHNELL” ruinieren wir das was bei unseren Kindern einfach da ist. Diese unendliche Gelassenheit und Ruhe und dabei noch alles erdenklich Schöne auf dem Weg mitzunehmen. 

Und klar braucht es dazu mehr Zeit um dennoch pünktlich anzukommen. 

Ein Zeitpuffer von nur 15 Minuten hilft dabei schon gewaltig. Und dann stell dir vor, du würdest 30 Minuten mehr einplanen, was dann alles auf dem Weg noch möglich wird??!!!

Wer sich allerdings ständig anstrengt, stresst oder abhetzt um pünktlich am Ziel zu sein, lebt nicht im Flow und Alignment. Leichtigkeit ist etwas anderes.

 

“DU KANNST ES NIE ALLEN RECHT MACHEN.”

Es (ständig) allen recht machen zu wollen, nagt nicht nur an den eigenen Kräften sondern ist eher selbstzerstörerisch, da nicht realisierbar.

 

“Wenn du es einer Person recht machen solltest, dann dir selbst!”

Und das in aller Ruhe und mit der bestmöglichen Gelassenheit

Herrlich unperfekt und im Flow und Alignment

Und wenn es dir danach ist Schwäche zu zeigen, dann lass es zu!

 

Nimm dir das, was zu dir passt und was dir leicht fällt.

 

Alles andere “werfe über Bord” und frage dich: .REALLY? ARE YOU SURE?

“Das kannst du doch als Mutter nicht machen.” – Wieso nicht?

“Das macht “man” doch als gute Mutter nicht.” – Wer sagt das und was ist überhaupt eine gute Mutter? Wer legt das fest?

“Kind und Karriere geht nicht oder ist schwer zu vereinen.” – Was bedeutet für mich Karriere überhaupt  und wieviel Zeit möchte ich dennoch mit meinen Kindern verbringen? u.v.m…

Bei Sprüchen wie diesen, sollten bei dir alle Alarmglocken angehen. 

Frage dich immer wo das geschrieben steht, dass bestimmte Dinge mit eigenen Kindern schwer sind, gar nicht möglich wären oder du in deiner jetzigen Situation sowieso scheitern wirst.

Überlege dir wer bei diesen Thesen den wahren Vorteil hat. Und wenn es nicht für dich als Vorteil erweist, dann entscheide dich bewusst für einen anderen Weg.

“MACH ES ANDSERS!”

Und zwar so, wie es für dich und zu dir passt!

Erlaube dir, dass die Dinge leicht gehen dürfen und, dass du auch mit Kindern einen Job machen kannst, der dich erfüllt, für dich Sinn macht oder einfach nur Spaß macht.

Lerne dich zu lieben mit all deinen Ecken und Kanten und vielleicht auch überschüssigen Pfunden. SO WHAT.

Solange DU dich wohl fühlst ist alles im Lot. 

Falls nicht, dann darfst du schleunigst was ändern. 

Aber nur, wenn DU es willst!

2- BESORGE NUR DIE NÖTIGSTE “HARDWARE UND SOFTWARE” FÜR DEINE KINDER

 

Schaffe nur das an, was es wirklich braucht an Ausstattung, Spielzeug&Co.

Sprich mit anderen Müttern in deinem Umfeld, was dein Baby/dein Kind in den ersten Jahren aber auch später als Teenager wirklich braucht. 

Spielzeug, Zimmereinrichtung und Kleidung für Kleinkinder muss nicht immer neu sein, sondern es hat auch Vorteile, wenn die Sachen schon benutzt wurden in puncto Chemie. 

Das spart nicht nur Geld und Zeit, die für Beschaffung und anschließender Weitergabe entfällt sondern schont noch die Umwelt. Dein Kind wird es dir danken!

Oft sind die Kinderzimmer maßlos überfrachtet mit Dingen und Spielen, so dass die Kinder überfordert sind. Selbst gar nicht mehr wissen, was sie alles an Optionen haben.

So auch oft bei uns. Dann ist es an der Zeit auszumisten!

Frage dich und andere Mütter deshalb, was brauche ich/braucht mein Kind wirklich?

Weniger ist mehr. 

Die Schreibtisch-Story: Als unsere erste Tochter in die Grundschule kam, hatte ich mich intensiv mit Schreibtischen auseinandergesetzt, da ich dachte, sie braucht mit Schuleintritt einen eigenen verstellbaren Tisch..

Wie ich feststellte, ein weites Feld, und auch dafür kann man eine Menge Geld hinlegen. 

Wir haben uns dann erst mal für eine alte Schulbank (von der Schwägerin) und einen verstellbaren Schreibtischstuhl entschieden. Den gab´es wesentlich günstiger über Ebay-Kleinanzeigen mit neuem Bezug.

Zudem gab es den Tipp einer Mutter, wenn es für uns als Eltern nicht so wichtig wäre jetzt schon einen eigenen Schreibtisch anzuschaffen, mit der Anschaffung einfach noch zu warten, da sie dann bald sowieso einen eigenen Kopf und Geschmack entwickeln.

Und dabei blieb es bisher, da sie den Küchentisch bevorzugte, wenn sie nicht eh schon im Hort mit allem fertig wurde.

Nächstes Jahr kommt sie in die 6. Klasse und wird sich demnächst ihr eigenes Modell raussuchen. Dann wandert die Schulbank eine Tür weiter ins Zimmer der kleineren Schwester.

 

Manchmal sparen wir uns durch “erst mal abwarten” Zeit und Geld.

Zeit, um gemeinsam ein Buch zu blättern, zu spielen, zu lesen, einfach gemeinsame Zeit zu verbringen.

3- MIT HUMOR, SPASS UND LEBENSFREUDE ENTRINNST DU DEM “GRAUEN” ALLTAG

 

Klar gibt es genug Situationen im Business- und Familienalltag, die überhaupt nicht lustig sind.

Dennoch, gibt es mindestens genauso viele, die mit einem Funken Humor viel mehr Spaß machen als stets “bierernst” zu bleiben.

Und wenn du es schaffst auch mal über dich selbst zu lachen, zeigst du deinen Kindern deine wahre Größe! 

Und klar ist es oft eine ziemliche Herausforderung, den Kleinen wie auch den Großen klar zu machen, wenn es mit Lachen und Spass genug ist und sie ins Bett sollen oder sich wieder ernsthaft ans Lernen machen sollen.

Die Kunst solche “Spaß-Pausen” einzulegen ist allerdings unbezahlbar für alle Beteiligten – für mehr Spaß und Leichtigkeit im Alltag! 

 

“Mit was kannst du DIR im Alltag sonst noch eine Freude machen? “

Ganz egal ob es ein Wellness-Tag, eine Freundinnen-Auszeit, eine Schönheitsbehandlung ist was dir gut tut. Plane es fest in deinem Kalender ein!

Nehme deinen Termin bierernst, sehe ihn als unumstößlich. Ähnlich wie ein Termin beim Zahnarzt, ein Kundentermin oder sonst vergleichbares, dem du einen hohen Stellenwert beimisst.

Nehm das ernst und wichtig, wenn es um dein Wohlbefinden geht!

Seh es als deine Pflicht darauf zu achten, dass es DIR gut geht und du in deine Kraft kommst. Auch eine gute Überleitung zum nächsten Punkt.

4- HEALTH FIRST – ACHTE AUF DEINE GESUNDHEIT UND DEINEN KÖRPER!

 

WAS ZÄHLT AM ENDE, WENN ES DIR PLÖTZLICH NICHT GUT GEHT?

 

Ausreichend Schlaf!

Gesunde Ernährung!

Genug Bewegung und frische Luft!

 

So einfach ist das also, oder nicht?

 

Schlafmangel macht nicht nur schlapp sondern aggressiv

 

Hole dir deshalb deinen Schlaf, wie du das auch immer anstellst. 

Gehe früher ins Bett, wenn es auch schwer fällt weil endlich Ruhe im Haus ist und noch so viel unerledigte Arbeit rumliegt. Egal, sie läuft nicht weg.

Stehe dafür früher auf, wenn du eine gute Nacht hattest und genieße die Ruhe am Morgen.

Mache einen Power-Nap tagsüber, auch wenn nur 15-20 Minuten. Das wirkt Wunder.

Schlafentzug ist eine Folter!

Lass dich nicht foltern sondern hole dir den Schlaf zurück sooft es irgendwie geht. 

Lass dafür alles andere liegen und stehen, es läuft nicht weg. Sag Termine ab o.ä. Du schaffst das.

 

Und wenn die Nerven blank liegen, dann mach erst mal Pause.

Atme 10 mal tief durch und geb dir eine Auszeit.

Verschone dein Umfeld vor etwaigen Gewalt-, Wutausbrüchen, unpassender Wortwahl, Ton und Lautstärke.:)

Überlege dir, was du ändern darfst, damit es zukünftig besser klappt und dich Aggression und Wut nicht außer Kontrolle geraten lassen. Hole dir auch hier die Unterstützung von außen, die du brauchst. Sei es dir und deiner Family wert!

 

Du bist, was du isst – und trinkst!

Wenn du dir darüber gar nicht so im Klaren bist, was du tagsüber so zu dir nimmst, achte eine Zeit lang besonders darauf. Auch in Form von Getränken. 

Zieht dein Körper / du selbst daraus wertvolle Energie oder braucht dein Körper im Grunde mehr Energie für Verdauung und Verstoffwechselung als nötig?

Wäre doch schön, wenn du die Energie für was anderes nutzen könntest und dich dabei ganz nebenbei locker in deinen Bikini zeigen kannst. Wow!

 

Wer rastet, der rostet!

Davon kann ich ein Lied singen.

Und “plötzlich” schmerzen die Gelenke, der Rücken oder andere Körperteile. 

Mit regelmäßiger Bewegung ist das weniger der Fall.

Noch dazu an der frischen Luft erzielst du einen doppelt guten Effekt.

 

“Wann soll ich jetzt auch noch Sport” machen?

Mach es nicht zu einem MUSS im Sinne von “das muss ich auch noch”  sondern zu einer Routine.

 

Wie das Zähneputzen am Tag. Und schon ist es nichts mehr woran du denken musst, was du täglich einplanen musst, sondern du machst es einfach.

Dabei muss es kein Fitness-Club sein sondern der täglich Gang zum Bäcker oder in die Arbeit oder ohne Lift in deine Wohnung tut es auch.

Nutze die Strecken, die du mit dem Fahrrad fahren kannst oder zu Fuss in einem flotten Tempo gehen.

Wenn du dann noch ein paar Übungen hast, die du integrieren kannst um deine Gelenke, deine Muskulatur, deinen Rücken zu trainieren ist das super. 

Einfach dranbleiben!

 

Du hast Interesse an ein paar einfachen Übungen? Schreib mir an info@mom-works.net.

 

Und bedenke immer, wenn du jetzt die Zeit nicht findest um dich zu bewegen, irgendwann zwingt dich sonst dein Körper eine Auszeit zu nehmen und dann ist es wesentlich unangenehmer.

5- WÄHLE EIN ACHTSAMES UND EFFIZIENTES ZEITMANAGEMENT

Konditioniere dich nicht, um noch produktiver zu sein und noch mehr To-Dos im Akkord von der Liste abhaken zu können.

Schaue stattdessen wie du Dinge schnellstmöglich erledigen kannst nach dem Prinzip “good is good enough”. Sage deinem Perfektionismus den Kampf an.

Hast du wieder viel zu lange für nur eine Aufgabe gebraucht?

Kein Problem. Stelle dir nächstes Mal einfach einen Timer und werde somit immer schneller, da du ein besseres Zeitgefühl bekommst.

 

Aufgabe ereldigt? Mache dann erst mal eine Pause bevor du zur nächsten Aufgabe übergehst.

 

Frage dich: “Wer bzw. was raubt mir Zeit und Energie?”

Was lenkt dich ständig von dem ab, was du eigentlich tun willst?

Beseitige dann deine “Zeitfresser” rigoros. Bleib dran, stelle das Telefon auf lautlos oder gehe nur im Notfall ran. Räume dir Social Media Zeiten ein und schließe dann auch wieder alle Anwendungen.

Das sind nur ein paar wenige Anregungen, von ganz vielen, die ich mitlerweile für mich auch im Home-Office, erprobt habe und die du gerne einfach mal ausprobieren kannst.

 

Überprüfe immer wieder wie du diesbezüglich unterwegs bist.

 

“Damit mehr Zeit für Dich und die schönen Dinge im Leben bleibt.”

Du am Ende des Tages dankbar und zufrieden bist mit dem was du alles geschafft hast und nicht nur die Dinge siehst, die du wieder nicht geschafft hast.

Entwickle ein Glücksgefühl und sei stolz auf dich! Das hilft dir über die täglichen Herausforderungen hinweg.

Wie geht das? Anbei 3 wichtige Aspekte bei deiner Zeiteinteilung:

 

  • Weniger ist mehr! 

Entscheide ganz bewusst mit welchen wenigen Dingen du deine Zeit verbringen willst, mit wem und warum. So behältst du alles im Blick und bleibst motiviert!

Hole dir Unterstützung für die Dinge die dich ausbremsen das zu tun, worin du wirklich gut bist und was dir Spaß macht, z.B. Steuer, Putzen, Aufräumen, Nähen, Bügeln, Reparaturen.

Wenn du die Wahl hast, lege fest wie viele Stunden du als Mutter arbeiten möchtest. Suche dir dann das Umfeld und die Ressourcen, um genau das zu realisieren. Nicht andersrum.

 

  • Halte deinen Fokus auf diese wenige Dinge, die dir heute, diese Woche, die nächsten 3 Monate wichtig sind! 

Achte darauf, dass du nicht zu viele Dinge gleichzeitig startest. Bringe eine Sache erst zügig zu Ende, bevor du was Neues beginnst sonst läufst du Gefahr dich zu verzetteln. 

Nein sagen und Pausen machen ist dabei so wichtig und schafft dir Raum und Zeit für das, was wirklich relevant ist. Weniger vornehmen ist mehr! 

 

  • Schaffe dir Zeitinseln nur für dich. So wichtig um durchzuatmen, deine Akkus aufzuladen, gerade wenn die Nächte und Tage noch ziemlich kräftezehrend sind.

Was brauchst DU damit dir das alles leichter gelingen kann? 

Hast du einen Rückzugsraum, gute Kinderbetreuung, kurze Wege, einen Job der Spaß macht und dich – trotz Dauermüdigkeit – bereichert? 

Mittlerweile kann ich behaupten, mir alles geschaffen zu haben was ich brauchte, als es für mich gesundheitlich nicht mehr weiter ging.

Eine neue berufliche Ausrichtung, ein eigenes Netzwerk, mein eigenes kleines Zimmer/Office, mehr Zeit für meine Belange und meine Bedürfnisse u.v.m.

Auch wenn dafür Auseinandersetzungen notwendig waren, mit meinem Partner, meiner Mutter, Freunden und es eine Zeit gedauert hat, es lohnt sich in jedem Fall.

Gerade was deine Gesundheit betrifft ist Ruhe und Gelassenheit so wichtig. s. auch der nächste Punkt.

 

Till Eulenspiegel sagte schon: “Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam.”

Sonst erleidest du vielleicht einen Achsbruch, der dich erst recht lahm legt, wie auch so schön in der Geschichte beschrieben.

Plane deine Tage in einem langsamen Dauerlauf-Tempo und nicht in Sprints. Plane achtsam und genieße die Momente mit all den schönen Dingen am Wegesrand. 

Bewege dich regelmäßig, esse bewusst und genüsslich, schlafe in Dankbarkeit und Vorfreude auf den nächsten Tag. Es macht einen Unterschied.

Dein Mindset, deine Haltung, wie du durch’s Leben gehen magst, was gut ist, was schlecht ist, was du dir erlaubst, was nicht, ist entscheidend dafür wie du den Tag und auch die Nacht erleben wirst.

Sei gut zu dir und deinem Körper. Respektiere deine Bedürfnisse und deine Gefühle. Selbstliebe ist dein Schlüssel zu Glück und mehr Zufriedenheit im Leben.

Plane deinen Tag mit Puffern und bleibe flexibel und gelassen, wenn es mal wieder anders kommt. Gehe davon aus, dass es die Regel ist, dass die Dinge mal wieder anders kommen als geplant. So what?

Du wirst über kurz oder lang alles erreichen, was du willst und dir vornimmst, wenn es mit deinem Lebensziel in Einklang ist. Schritt für Schritt.

Du kannst manche Dinge im Leben nicht ändern. Du kannst Menschen nicht verändern. Du kannst aber sehr wohl deine Reaktion und deine Einstellung ändern, wie du damit umgehst.

Du kannst dich dafür entscheiden, weniger Energie verpuffen zu lassen, indem du dich weniger ärgerst, mit deiner Situation haderst, dich darüber aufregst, wütend bist und schimpfst.

Überlege dir, was du/es brauch(s)t, um im Fluss zu sein zu und deine Energie zielgerichtet einzusetzen. 

6 – VERTRAUE IN DICH UND INS LEBEN, ÜBE DICH IN GEDULD UND GELASSENHEIT

 

Vertraue darauf, dass sich deine Kinder und die Dinge so entwickeln werden, wie es sein soll. Dass sie alle ihren Weg gehen und finden werden, auch wenns manchmal länger dauert.

Übe dich in Geduld,  denn Dinge brauchen einfach Zeit sich zu entwickeln.Vor allem wenn du mit Kindern unterwegs bist, braucht es mehr Zeit um von A nach B zu kommen.

Und gerade dann, wenn du es eilig hast, noch schneller sein willst, noch produktiver deine To-Dos auf der Liste abhaken willst, dann empfehle ich dir die Geschichte von Till Eulenspiegel.

Oder wenn dir Balu aus dem Dschungelbuch sympathischer ist: “Probier´s mal mit Gemütlichkeit. Mit Ruhe und Gemütlichkeit..”

Bleibt noch die Frage zu klären: “Wo kann ich Geduld und Gelassenheit lernen?”

Mein Weg führte über autogenes Training, einem MBSR Kurs – Mindfulness based stress reduction nach Jon Kabat Zinn – zur Meditation mit Achtsamkeit auf den Atem. Dann weiter zu anderen Meditationen und mein heißgeliebtes Journaling!

 

Finde deinen Weg, der dir leicht fällt und der dir Spaß macht!

7- GEHE WEG VON FREMD- ZU MEHR SELBSTBESTIMMUNG!

“Ich würde ja gerne mehr arbeiten, was anderes arbeiten,  mehr Zeit mit den Kindern verbringen, mehr Sport machen ABER ich kann ja nicht weil …die Arbeit, die Kinder, der Mann, die eigenen Eltern,…” 

Übernehme, wenn nur irgendwie möglich, die Verantwortung für dein Leben und gehe raus aus der Opferrolle. Mach dich frei von dieser negativen Gedankenspirale und bestimme selbst wie du deine Zeit verbringen magst. 

Gerade wenn die Kinder noch klein sind, ist es eine Herausforderung sich Zeit für dich selbst und seine Bedürfnisse zu nehmen.

Doch sie entwickeln sich rasant, brauchen dich immer weniger und kommen auch sehr gut mit anderen Bezugspersonen und anderen Kindern zurecht. Letzteres ist sogar wichtig für ihre Entwicklung.

Es muss nicht immer Mama sein, die nicht mehr von der Seite weicht und alles selbst macht.

Obwohl ich das Gefühl kenne, am Liebsten alles selbst machen zu wollen.

Übe dich in Selbstbestimmung von Anfang an!

 

Was willst du in der Zeit machen, in der die Kleinen schlafen?

Wieviel Stunden möchtest du arbeiten, wie viel Zeit mit Kinder und Familie verbringen? 

Was möchtest du dir persönlich aufrecht erhalten? Sport? Freunde treffen? Tanzen? Musik machen? Mach es zu deiner Priorität.

 

Passt dein Job noch zu deinen neuen Lebensplänen als Mutter? 

Welche Arbeitsbedingungen möchtest du als Mutter haben?

Vielleicht in die Selbstständigkeit gehen?

8 – SUCHE DIR EIN TOLLES (NOTFALL) – NETZWERK!

Der Austausch mit Gleichgesinnten ist so wertvoll, gerade wenn man nicht in einer Großstadt mit vielen Optionen lebt, viel zu Hause ist oder evtl. noch im Home-Office arbeitet.

Mit MomWorks ist so ein tolles Netzwerk entstanden, dass dir nicht vor Ort Möglichkeiten schafft, sich beruflich weiterzubilden und zu vernetzen sondern auf Facebook jederzeit Online zugänglich ist.

Menschen, die dich verstehen, dir mit Rat und Tat zur Seite stehen, ist gerade in stürmischen Zeiten Gold wert.

Zudem hilft es dir als arbeitende Mutter auch in Ausnahme-Situationen Unterstützung zu finden, bei Unfällen oder mit kranken Kindern, in der Ferienzeit oder bei Ausfall der regulären Kinderbetreuung oder auch mal an den Wochenenden.

Gerade in ländlichen Regionen höre ich das immer wieder, dass aus Mütter-Krabbel-Gruppen tolle Netzwerke entstehen, die es lieben sich gegenseitig auszuhelfen.

Oder daraus auch für die Schulzeit und fehlende Mittagsbetreuung /Hortplätze Elterninitiativen entstehen.

Wie wir ja alle wissen, wird uns das Thema fehlende Betreuung noch beschäftigen.

Auch hier hilft es nicht zu jammern und zu klagen sondern nach anderen Wegen zu suchen. 

9 – FRAGEN, DIE DU DIR VOR DER GEBURT BEANTWORTEN SOLLTEST

Die Geburt steht noch bevor? 

Dann achte darauf, dass Du wirklich das bekommst was DU brauchst und möchtest! 

 

Ein paar Fragen, die dir helfen sollen das zu bekommen was DU brauchst:

  • Was wünsche ich mir für die Geburt? Wie soll es laufen? Was ist mir dabei wichtig? 
  • Wie soll es in den ersten Wochen nach der Entbindung sein?
  • Welche Aufgaben soll mein Partner übernehmen? Wen brauche ich zusätzlich?

Für mich steht und fällt das Erlebnis mit einer guten Hebamme, die deine Wünsche respektiert, für dich auch als Frau da ist und dich nicht einfach in den Wehen liegen lässt. 

Die nicht “nur” auf´s Kind schaut sondern auch darauf, dass dein Körper heile bleibt und du dich auch nach der Geburt als Frau wiederfindest. Nicht traumatisiert von Dingen, die dir vorher nicht bewusst waren.

Du möchtest eine PDA? Dann stell sicher, dass die Blutabnahme rechtzeitig stattfindet und eine Anästhesist(in) tatsächlich verfügbar ist. Und zwar dann, wenn du ihn/sie brauchst.

 

Dazu gibt es jede Menge Infos. Umso wertvoller ist auch hier der Austausch mit anderen Müttern, die hier schon Erfahrungen gesammelt haben.

10 – HOLE DIR ZUSÄTZLICHE RESSOURCEN UND UNTERSTÜTZUNG 

Gerade wenn die eigene Familie weiter weg lebt, dann hole dir vor Ort Unterstützung im Alltag, auch wenn es Geld kostet. 

Das ist viel wertvoller als jeder Urlaub, der meistens zu kurz ist oder vielleicht mit Kind anders verläuft als geplant.

Hole dir Unterstützung für Haushalt, Garten, Betreuung, Reparaturen, Steuer… wo nur möglich! Sei es dir wert.

Besonders für die Dinge, die dir keinen Spaß machen, dich wertvolle Energie und Nerven kosten. Die niemand wertschätzt. Die vielleicht auch gleich wieder verpufft sind wie z.B. putzen, aufräumen.

 

Austausch erwünscht? Dann komm zu uns in die Facebook Gruppe!

 

Du findest nicht das Passende? 

Dann schreib mir um das FamilyWorks Alltagshelferverzeichnis zu füllen an info@mom-works.net!

Was hast du diesbezüglich schon alles erlebt?

Was würdest du aus heutiger Sicht anders machen?

Welchen Tipp gerne weitergeben?

 

Alles fein so wie es ist? Dann freu dich darüber!

Du gehörst dann definitiv zu den Gewinnern in Puncto Zufriedenheit!

 

Fortsetzung folgt !

 

DU MÖCHTEST KEINE TIPPS, KEIN SPECIAL VERPASSEN?

Dann trag dich gleich unter dem Beitrag in den UPDATE -LETTER ein.

 

Bis dahin – freue ich mich von dir zu hören!

Alles Liebe, deine Mrs. Big

 

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